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Adventsfenster mit Magneten

Magnetisches Pixelbild aus Nespresso-Kapseln
Autor: Therese Lanter-Haslimeier, Obermumpf, Schweiz
Online seit: 16.12.2019, Anzahl Besuche: 14193
Ich sammle seit 3 Jahren Nespresso-Kapseln und hatte dieses Jahr mein erstes Pixelbild daraus gemacht. Die große Arbeit ist nicht nur das Entleeren, das Reinigen und flach Klopfen. Viel schwieriger ist es, an genügend passende Farben für die Pixelbilder zu kommen. Es gibt Kaffeekapseln, die schon mehr als 10 Jahre nicht mehr erhältlich sind. Wenn ich mit viel Glück aber doch zu solchen Kapseln komme, dann reut es mich, sie gleich zu verkleben.
So kam mir die Idee mit variablen Bildern. Ich klebe die Kaffeekapseln nicht auf eine Leinwand, sondern klebe einen Magneten auf die Rückseite der Kapsel und bringe sie dann auf einem Whiteboard an. So kann ich die Kaffeekapseln mehrmals gebrauchen und unterschiedliche Bilder entstehen lassen.
Adventsfenster mit Bambi-Motiv
Adventsfenster mit Bambi-Motiv
Mein erstes Kapselbild ist nun mein diesjähriges Adventsfenster mit Bambi-Motiv. Das heißt, die magnethaftende Tafel steht im Freien und darüber ist noch ein dünner Stoff gespannt. Bevor es an das Erstellen der magnetischen Nespresso-Kapseln ging, musste ich erst einige Details beachten. Von supermagnete habe ich folgende hilfreiche Tipps bekommen:
  • Das Gewicht der Kapseln muss bei der Auswahl der Magnete berücksichtigt werden. Aufgrund der Scherkraft rechnet man das Gewicht x 6 um die benötigte Haftkraft zu berechnen.
  • Die Dicke und Beschaffenheit des Haftgrunds (magnetische Wand) spielt eine wichtige Rolle. Bestenfalls handelt es sich um Stahl mit mindestens 2 mm Dicke.
  • Der Abstand zwischen Magnet und Haftgrund ist entscheidend. Selbst ein Abstand von einem halben Millimeter zwischen Magnet und dem metallischen Haftgrund kann die Haftkraft des Magneten halbieren.
  • Neodym-Magnete sind nicht für den Außenbereich geeignet, da sie rosten können.
Nach Tests mit den verschiedensten Grössen und Dicken habe ich mich für die Ferrit-Scheibenmagnet Ø 25 mm entschieden. Das Preis-Leistungs- und das Größenverhältnis zu den Kaffeekapseln passte am besten.
Magnete sind sehr widerspenstig! Ich musste sie mit List erst bändigen. Ich nutzte ein altes Backblech und legte die flachgedrückten Kaffeekapseln mit der farbigen Seite nach unten aufs Blech. Zum ankleben nutzte ich Silikon, den ich auf die Magnete verteilte und diese dann auf die Kapseln klebte. Da die Magnete durch die Alukapseln auf das Blech gezogen wurden, musste ich nichts beschweren. Ich musste genau darauf achten, dass alle Magnete in derselben Richtung auf die Kaffeekapseln geklebt wurden, damit ich sie anschließend gut stapeln konnte.
Die 10er-Stapel musste ich umgekehrt nebeneinander platzieren, weil sie sich sonst abstoßen. Zwei solche Kisten übereinander tragen ging auch nicht, schwupps und die Kaffeekapseln von der unteren Kiste klebten an der oberen Kiste. Mit Disziplin und grosser Sorgfalt hatte ich die Magnete aber gut im Griff und sie leisteten mir hervorragenden Dienst für mein Adventsfenster.
So wurde aus meinem zweiten Pixelbild mit je 2 000 Kaffeekapseln und Magneten ein Adventsfenster, welches für die ganze Bevölkerung zugänglich ist. Zum Frühling hin werde ich die Kaffeekapseln ein wenig umplatzieren und mit anderen Farben ergänzen, um ein neues Pixelbild zu erstellen.
Verfolgen können Sie das Projekt jederzeit auf www.designambach.ch oder www.facebook.com/designambach.
Im nachfolgenden Video sehen Sie die Veröffentlichung des Adventsfensters: